
Unser liebes Köln,
wir sind am Ende unserer Kräfte.
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche sind wir im Einsatz – ehrenamtlich für die Tiere in dieser Stadt. Für Haustiere, Wildtiere, Fundtiere. Für Taube, Gans, Ente. Für Hund, Katze, Maus. Für jedes einzelne Leben.
Wir wollen helfen – immer!
Egal wann, egal wo.
Doch jetzt stehen wir vor einem Zustand, der einfach nicht mehr tragbar ist. 💔
Nach unseren Erfahrungen sind viele Tierheime in Köln derzeit voll oder nahezu voll.
Freie Plätze sind aktuell schwer zu finden – egal wie dringend der Notfall ist, egal wie krank, verletzt oder verwahrlost ein Tier ist.
Aber das eigentliche Problem geht noch weiter.
Nach unseren Informationen übernimmt die Stadt Köln die Kosten für verletzte Fundtiere derzeit häufig nicht.
Das bedeutet in der Praxis: Wir oder auch private Personen! retten verletzte Tiere – aber oft ist unklar, wer ihre Behandlung bezahlt.
Die Verantwortung landet dabei häufig bei Tierschützern und Ehrenamtlichen – Menschen, die ohnehin schon am Limit arbeiten.
Und währenddessen hat die Brut- und Setzzeit gerade erst begonnen.
Die ersten Kitten werden bereits gemeldet. Pflegestellen sind voll. Tierheime sind nach unseren Beobachtungen stark ausgelastet.
Also fragen wir euch – und vor allem die Verantwortlichen dieser Stadt:
Was sollen wir tun?
Sollen wir verletzte Tiere auf der Straße liegen lassen?
Sollen wir Katzen mit Kitten ihrem Schicksal überlassen?
Sollen wir wegsehen, während sich das Elend weiter vermehrt?
Das kann und darf nicht die Lösung sein.
Hey Kölle – Do bes en Stadt met Hätz un Siel ❤️
Aber deine Tierfreundlichkeit endet offenbar dort, wo Hilfe nicht mehr realistisch umgesetzt werden kann.
Oh Kölle – so kann es nicht weitergehen.
Wir wollen so gerne helfen – aber wir können nicht mehr. Weil wir nicht wissen, wohin mit den Tieren!
Wir brauchen Lösungen.
Wir brauchen Verantwortung.
Und wir brauchen sie jetzt.
Nicht nächsten Monat.
Nicht nächste Woche.
Jetzt.
Für die vielen Tiere dieser Stadt. 🐾
#köln #tierschutz #tierschutzköln #fundtiere
