
Letzte Woche erhielten wir einen Anruf einer Gerichtsvollzieherin:
In einer Wohnung, die geräumt werden sollte, befanden sich noch zwei Katzen – sehr schreckhaft und sehr ängstlich.
Das Problem: Bei beiden Tierheimen in Köln herrscht aktuell Aufnahmestopp für Katzen ❌
Auch die Feuerwehr konnte daher nicht tätig werden – denn wohin mit den beiden, wenn kein Platz frei ist?
Also machten wir uns auf den Weg.
Vor Ort erwartete uns ein Großaufgebot: Polizei, Ordnungsamt, Gerichtsvollzieherin, Vertreter der Wohnungsgesellschaft und ein Transportunternehmen. Nach einer kurzen Absprache betraten wir die Wohnung und wurden von dem Anblick wieder einmal umgehauen.
Müll, kaputte Möbel, Dreck, Ungeziefer – und Hinweise, sowie Utensilien zum Drogenkonsum. Noch bevor wir richtig in der Messie-Wohnung waren, war klar, unter welchen Umständen die Tiere dort leben mussten. Und diesmal mussten auch wir besonders vorsichtig agieren, um uns nicht selbst zu gefährden.
Trotz dieser schwierigen Bedingungen konnten wir die beiden völlig verängstigten Katzen-Damen relativ schnell sichern. 🐱🐱
Sie befinden sich nun auf einer liebevollen Pflegestelle, wo sie sich hoffentlich von ihrer Tortur erholen können. ❤️
Auch wir brauchen nach solchen Einsätzen immer einen Moment, um das Gesehene zu verarbeiten. Gerade Messie-Wohnungen und Drogenproblematiken im Zusammenhang mit Tieren hinterlassen einen schweren Stein im Magen.
Aber wir möchten auch sagen: Hinter solchen Situationen stecken Schicksale. Wir kennen keine Hintergründe, keine Geschichten – nur den Moment, in dem Hilfe gebraucht wird.
Bitte drückt alle Daumen und Pfoten, dass die beiden alles gut überstehen und wieder Vertrauen fassen können. 🍀
Aus Gründen des Datenschutzes können wir euch nur einen eingeschränkten Einblick in die Wohnung geben.
💝Wir freuen uns sehr, wenn Ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet:
Team für Tiere Köln e. V.
Sparkasse Köln Bonn
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Oder per Paypal:
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